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GPS 57.44498984885294, 21.605236530303955

Steilküste von Staldzene

10 km nördlich von Ventspils liegt Staldzene, eine der kleinen Siedlungen direkt an der Küste, wo der Mensch und die wilde unberührte Natur ihren Einklang gefunden haben. Die Unzugänglichkeit der steilen Küstenhänge lässt den Menschen die Urkraft der Natur spüren. Der erfrischende Duft der Kieferwälder heilt und ermuntert. Am Strand liegen Fischerboote – ein Zeugnis dafür, dass der alte Beruf ihre Bedeutung behalten hat. Die Steilküste von Staldzene ist leider der Erosion durch das Meer ausgesetzt. Nach dem verheerenden Herbststurm von 2001 wurde hier durch einen Zufall der größte Fund von Altertümern aus der Bronzezeit in Ostbaltikum entdeckt, die nun in dem Museum von Ventspils ausgestellt sind.

Ein alter Fischerdorf an der kurländische Küste, in dem einzelne Fischerhöfe aus dem 19.Jh. erhalten sind.

Das geologische und geomorphologische Naturdenkmal wurde auf dem Gelände der Stadt Ventspils im Jahr 2001 mit einer Fläche von 8,6 ha errichtet, um die einzigartige Freilegung von Moränen des Gletschers in Kurland und die Ton-Sedimente der Endphase der Eiszeit in Lettland und sonstiger historischer Phasen im Ostsee-Becken zu schützen und zu erhalten.

Die Steilküste von Staldzene ist die höchste Küste Lettlands.

Die Steilküste ist eine 4–8 m hohe typische Abrasionsküste, an der in einer Länge von ca. 400 m die in verschiedenen Phasen der Ostsee entstandenen Sedimente freigelegt werden. Durch die erosive Einwirkung wird die Steilküste abgespült. Laut Monitoring-Daten der Ostseeküste wurde berechnet, dass die Abrasionsküste jedes Jahr durchschnittlich um 1 m zurücktritt, wodurch die Fläche des Naturdenkmals kleiner wird und zurzeit ca. 6 ha beträgt. Diesbezüglich ist die Zeit der Existenz dieser Freilegung begrenzt, so berichtet eine Informationsquelle. Besondere Naturschutzgebiete in Ventspils.

Allmählich hat die Küste auch an ihrer Höhe verloren – vor ca. 50 Jahren war die Steilküste sogar 12 Meter hoch. Der Abbruch der Steilküste wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter der Wetterbedingungen: Windgeschwindigkeit und -richtung, Lufttemperatur, Höhe des Meeresspiegels, Strömungen, Wellen, Eisbildung etc. Ein beträchtlicher Einfluss wird nach wie vor durch die Molen des Hafens von Ventspils und den tiefen Kanal der Schiffswege ausgeübt, die die Versetzung der natürlichen Anschwemmungen am Hafen vorbei in Richtung Norden völlig unterbrechen.

Im Gebiet der Steilküste von Staldzene befinden sich geschützte Biotypen sowohl von europäischer als auch nationaler Bedeutung: bewaldete Küstendünen, boreale Wälder, kalkige Sandwiesen, mit krautigen Pflanzen bedeckte Graudünen. Auf dem Gebiet des Naturdenkmals sind 8 besonders geschützte Pflanzenarten zu finden. Einige der Pflanzen kommen nur in der Umgebung von Ventspils und Pape vor.

Der Naturschutzplan für das Gebiet der Steilküste von Staldzene sieht eine Erhaltung der alten Sedimente der Ostsee vor. Die Kommunalverwaltung der Stadt hat die Empfehlung des Umweltamtes unterstützt, die Länge des Naturdenkmals vom Fluss Lošupe in Richtung der Stadt zu vergrößern.

 

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