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Mo., 15.09.2025

Vom 15. September bis 31. Oktober findet in der Hauptbibliothek Ventspils die Einzelausstellung „Stein, Schere, Papier“ mit Werken des Künstlers Jānis Kupčs statt. Die Ausstellungseröffnung und das Treffen mit dem Autor finden am Montag, dem 15. September, um 17.00:XNUMX Uhr statt.

Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die drei ausgestellten Kunstgattungen Malerei, Grafik und Keramik. Jānis Kupčs lebt seit 2002 in Ventspils und arbeitet regelmäßig. Er gestaltet sowohl Einzelausstellungen als auch nimmt an Gruppen- und Wettbewerbsausstellungen teil.

Derzeit, ab dem 5. September, stellt das Rothko-Museum das Werk „Fabriciusi“ des Künstlers auf der Biennale von Peter Martinson aus. Dabei wird das den Einwohnern von Ventspils vertraute Denkmal reproduziert und auf ein praktisches „Symbol für unsere Angst, missverstanden zu werden, Angst vor der Geschichte, das in jeden Nachttisch passt“ reduziert.

Unterdessen wird im Ausstellungsraum „Civita Nova“ („Lielais Dzintars“, Liepāja) ab dem 11. September eine Ausstellung mit Gemälden von J. Kupčs „Ohne Satzzeichen“ gezeigt.

Sepiazeichnungen wirken wie Tagebuchnotizen und ermöglichen Einblicke in die Spaziergänge des Künstlers in den Städten Lettlands und Niederdeutschlands. Ein bedeutender Teil der Ausstellung besteht aus Porzellan- und Keramikfiguren, die in einen witzigen Dialog mit dem Betrachter treten und ihn an verschiedene Artefakte erinnern (Kulturelle Ohren, Äpfel sind wichtig für die Menschheit) oder indem man den folklorisierten Dank der sowjetischen Kindheit in Miniaturgrotesken verwandelt – Marta Krustinsone beschützt Lenin, Milizionär oder Karateka (welches ist stärker).

Der Künstler absolvierte die Keramikabteilung der Kunstuniversität Tallinn und erwarb einen Master-Abschluss in der Malwerkstatt von Aleksejs Naumovs und Kaspars Zariņš an der Lettischen Kunstakademie. Seit 2000 hat Jānis Kupčs mehr als 17 Einzelausstellungen veranstaltet, die meisten davon Malereiprojekte, deren Titel schon eine poetische und zugleich postmoderne Haltung verraten. Seine Keramikarbeiten wiederum enthalten sowohl reiche kulturelle Schichten als auch geschmackvolle Ironie.

Jānis Kupčs nimmt auch regelmäßig an internationalen Projekten teil – der International Ceramic Biennale European Ceramic Context 2018 Curated (Bornholm, Dänemark), dem Gavrilov-Jam High Firing Symposium (Russland), dem Kaunas International Bone China Symposium (2022) usw.

Werke: in der Sammlung der „Swedbank“ (Riga), der „Deutschen Bank“ (Bonn, Deutschland), des Rigaer Porzellanmuseums, des Ventspils-Museums, des Talsi-Museums, des Vilaka-Museums, des Rothko-Museums, privater Sammlungen.

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